Die wohl beste Ernährung für Babys ist ohne Zweifel die Muttermilch. Immer mehr Mütter fürchten aber , dass diese Ernährung alleine nicht ausreicht und geben ihrem Kind aus diesem Grund zusätzlich Ersatzmilch aus dem Fläschen. Doch ist das überhaupt sinnvoll?
Biologische Vorgänge
Viele Experten raten von der parallelen Zusatznahrung ab, wenn man sich die biologische Vorgänge in der weiblichen Brust beim Baby stillen betrachtet.
Jede Stilepisode regt bei der Mutter die Ausschüttung des Hormons Prolaktin an, welches für die Milchbildung verantwortlich ist.
Wird dem Baby zusätzliche Flüssigkeit und oder Nahrung angeboten, kann die Ausschüttung gestört werden.
Wann Muttermilch trotzdem eine Lösung sein kann
In manchen Fällen sollte trotzdem auf Ersatzmilch nicht verzichtet werden. Etwa 1 bis 2 Prozent aller Mütter können Studien zufolge nicht ausreichend genug sättigende Muttermilch produzieren, sodass Ergänzungs sinnvoll ist.
In einem solchen Fall sollten aber keine einfachen Nuckelfläschen, sondern ein sogennantes Brusternährungsset verwendent werden. Dieses Seet kann die Mutter einfach über den Hals hängen und so wird das Stillen imitiert.